Abgeschlossene Entwicklungsprojekte

Ein Verfahren zur Separation von Fettsäuren aus einem wässrigen Medium mittels offenporiger Membranen war bisher nicht existent. Es wurde ein Verfahren entwickelt zur Lösung von Fettsäuren in wässrigen Medien mittels eines Biomoleküls. Für die Separation von gelösten Fettsäuren aus wässrigen Medien wurde eine Membran entwickelt, mit der ein selektiver elektrophoretischer Stofftransport ermöglicht wird. Die etablierte Membrantechnik für die Separation von Carbonsäuren kann in verschiedenen Lifescience- Bereichen (z.B. Medizin, Chemie oder Umwelttechnik) eingesetzt werden.

Bei einem Kontakt von lebenden Zellen mit künstlichen Oberflächen kommt es zu einer immunologischen Reaktion. Dies kann zu unerwünschten Reaktionen führen. Durch eine Beschichtung mit biogenen Verbindungen kann eine solche Reaktion reduziert oder unterbunden werden. Eine dieser Verbindungsklassen sind Nitrofettsäuren. Es wurde gefunden, dass Beschichtungen mit Nitrofettsäuren sehr geeignet sind, um beispielsweise die immunologischen Reaktionen, die bei Implantaten im menschlichen Körper auftreten, zu unterbinden. Problematisch war, dass Nitrofettsäuren, die sich auf künstliche Oberflächen leicht aufbringen lassen, sich bei Kontakt mit Körperflüssigkeiten hiervon wieder ablösen. Es wurde eine Beschichtungstechnologie entwickelt, bei der ein bioderadierbares Polymer auf künstliche Oberflächen in Form eines dünnen Films aufgetragen werden kann und das Nitrofettsäuren über die Dauer der Biodegradation kontinuierlich an der Oberfläche bereitstellt. Gleichzeitig schützt die Beschichtung vor einer Korrosion/Zersetzung des beschichteten Materials durch wässrige Medien (z.B. Blut oder Gewebeflüssigkeiten).  Hierdurch kann zum einen eine wesentliche Verbesserung der Biokompatibilität von Implantatmaterialien erreicht werden und zum anderen die Korrosion/Degradation von Implantatmaterialien beeinflusst werden.

Bisher gab es keine Vorrichtung mit der es möglich ist, insbesondere kleine Flüssigkeitsmengen, die in einem beliebigen nicht-metallischen Gefäß vorliegen, zu erwärmen oder zu temperieren, ohne hierfür eine kabelgebundene Erwärmungsvorrichtung  zu verwenden. Es wurde ein Verfahren und Vorrichtungen entwickelt, mit denen es möglich ist, beispielsweise ein Getränk in einem Papierbecher gradgenau zu erwärmen und auf der vorgewählten Temperatur zu halten, ohne dass hierfür eine Erwärmung des Gefäßes oder der Flüssigkeit durch Einführen einer Erhitzungsvorrichtung notwendig ist. Hierzu wurde ein Verfahren entwickelt mit dem ein Erhitzungselement, das in ein nicht-metallisches mit einer Flüssigkeit befülltes Gefäß eingelegt wird, induktiv erhitzt wird, wobei gleichzeitig die Temperatur der Flüssigkeit im Gefäß und die Oberflächentemperatur des Erhitzungselements bestimmt wird und somit eine individuell einstellbare Erwärmung und Temperierung in einem beliebig gearteten nicht-metallischen Gefäß erfolgen kann. Dabei ist der Wärmeenergieeintrag sehr energieeffizient, da ausschließlich des Medium in dem sich das Erhitzungselement befindet erwärmt wird und somit ein unmittelbarer Energieeintrag erfolgt. Hierdurch lässt sich beispielsweise eine solche Vorrichtung in einem Kraftfahrzeug einbauen und betreiben, wodurch beispielsweise Kaffee in einem Einwegbecher  in einer wählbaren Temperatur über die gesamte Dauer des Konsums gehalten werden kann.